Mitbewöhnerchen

Veröffentlicht auf von Der Autorrr

Hach... Jeden Tag sich über was neues aufregen... Sonst wäre es ja langweilig!
Heute morgen hatte ich unendliche Lust, mal wieder was zu ändern. Seit ich vor einem Jahr nach Berlin gezogen bin, habe ich an der ziemlich verrotteten Wohnung immer wieder was gemacht, damit ich mich irgendwie wohler fühlen konnte. Dasselbe scheinen meine Mitbewöhner Brian und Anton auch gedacht zu haben, denn auch sie haben sich ihre Zimmer eingerichtet etc. Aber bei den Beiden blieb es dann auch dabei, ihre eigenen Dinge zu richten (mehr oder weniger). Dass die Wohnung auch noch aus einem Bad und einer Kochnische sowie einem "Flur" besteht, ist wohl nicht ganz angekommen. Daher stapeln sich dort auch seit Monaten Staubpartikel, wie sie nur in Großstädten wie Belrin vorkommen auf nun teilweise Wollelefanten von 20 cm Durchmesser. Sehr sexy und geil, muss ich sagen!

Heute hatte ich also Lust zu streichen. Der "Flur" ist im Grunde weiß, aaaaaaber ich glaube, nicht mal die Vormieter haben hier jemals was gemacht. Nun, der Flur ist nun wirklich weiß, einheitlich, schön anzusehen. Ich freue mich sehr darüber.

Später haben wir uns alle in der kochnische getroffen. Wir wollten gemeinsam kochen. Als ich bemerkte, dass die Wohnung immer zum kotzen scheiße aussieht, wurde es totenstill. Diese faule Bande sieht absolut nicht ein, dass ein gewisses Maß an Sauberkeit einfach auch vor Vergiftungen durch Schimmel-Wälder oder Erstickung durch Wollelefanten schützt. Am Ende war ich einigermaßen gereizt, dass ich sagte, ok, ich tue es heute selber, nächste Woche putzt jemand anderes die Kochnische.

Ich sagte ja schon: Ich fühle mich hier nicht wohl und das heute hat nicht gerade zu einer Veränderung beigetragen.
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Veröffentlicht in wohnen

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