Sertralin - Tag 24 - Fragen und Ängste
Nun nehme ich die Dinger schon 24 Tage, würde sagen, dass ich die bekannte Einstellungszeit überstanden habe. In meinen früheren Beiträgen könnt Ihr genau lesen, was ich alles für Nebenwirkungen hatte, die ja teilweise echt krass waren. Was ich nicht erwähnt habe, weil es zu dem Zeitpunkt auch noch nicht in meinem Hirn aktiv war: Damals habe ich wenigstens gewußt, woran es liegt, dass ich eben unter Medikamenten stehe. Heute, bzw. an "guten" Tagen spüre ich das Sertralin gar nicht. Ich habe noch keinen Tag vergessen, sie einzunehmen. Und langsam frage ich mich, ob sie überhaupt noch wirken in der Dosis und wie mein Körper wohl reagiert, wenn ich sie absetze? Was ich nicht vorhabe, ohne mit meinem Arzt geredet zu haben.
Ich habe Angst, dass meine Stabilität ausschließlich vom Sertralin herrührt und nicht von mir aus kommt.
Ich spüre, erwartungsgemäß, keine körperliche Sucht nach dem Sertralin oder auch anderen Mitteln, mich in einen anderen Zustand zu versetzen. Auf jeden Fall werde ich mit meinem Arzt reden.
In meinem Leben bahnt sich gerade etwas neues an, eine neue Liebe vielleicht sogar. Derzeit ist es eine Schwärmerei und der Genuß körperlicher und geistiger Nähe, ein süßes Vermissen und schönes Begehren, freches Kennenlernen des anderen. Die crazy Geschichte von davor ist hoffentlich vorbei, es fühlt sich derzeit so an, jedoch ist auch eine große räumliche Distanz zwischen mir und diesem Menschen. Das ist das schöne in meinem Alltag derzeit. Das nicht so schöne ist, dass ich das Gefühl habe, meine Aufgaben nicht zu machen und ich mache mir daher Vorwürfe. Ich bin unverbindlich und unzuverlässig geworden, was ich bei anderen Menschen unheimlich scheiße finde. Verbindlichkeit, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit sind für mich extrem wichtig und Ausdruck von Respekt und Höflichkeit und ich merke, dass ich es nicht bin. Ich will es wieder werden. Liegt auch das an der Sertralin-Einnahme? Die Medis dämpfen meine Gefühle. Meine Frage: Ist meine Zuverlässigkeit dahin, weil ich unter Medis stehe? Hält sich meine Verliebtheit in diesen neuen Menschen in Grenzen, weil ich Sertralin nehme? So, wie sich meine Angst vor Konsequenzen in Grenzen hält? Liegt das alles am Sertralin oder ... habe ich mich wirklich verändert und bin aufgrund meiner geistigen Reife ruhiger geworden?
Es ist mir vieles egal und eigentlich mag ich das nicht. Allerdings sind mir auch viele Kleinigkeiten, die mich früher aufgeregt haben, egal. Vielleicht ist es auch an der Zeit, enge Freunde zu befragen, wie sie das wahrnehmen, denn sie kennen mich wesentlich besser als mein Arzt - und manchmal denke ich sogar, dass sie mich besser kennen, als ich selbst.
Ich habe Angst, dass meine Stabilität ausschließlich vom Sertralin herrührt und nicht von mir aus kommt.
Ich spüre, erwartungsgemäß, keine körperliche Sucht nach dem Sertralin oder auch anderen Mitteln, mich in einen anderen Zustand zu versetzen. Auf jeden Fall werde ich mit meinem Arzt reden.
In meinem Leben bahnt sich gerade etwas neues an, eine neue Liebe vielleicht sogar. Derzeit ist es eine Schwärmerei und der Genuß körperlicher und geistiger Nähe, ein süßes Vermissen und schönes Begehren, freches Kennenlernen des anderen. Die crazy Geschichte von davor ist hoffentlich vorbei, es fühlt sich derzeit so an, jedoch ist auch eine große räumliche Distanz zwischen mir und diesem Menschen. Das ist das schöne in meinem Alltag derzeit. Das nicht so schöne ist, dass ich das Gefühl habe, meine Aufgaben nicht zu machen und ich mache mir daher Vorwürfe. Ich bin unverbindlich und unzuverlässig geworden, was ich bei anderen Menschen unheimlich scheiße finde. Verbindlichkeit, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit sind für mich extrem wichtig und Ausdruck von Respekt und Höflichkeit und ich merke, dass ich es nicht bin. Ich will es wieder werden. Liegt auch das an der Sertralin-Einnahme? Die Medis dämpfen meine Gefühle. Meine Frage: Ist meine Zuverlässigkeit dahin, weil ich unter Medis stehe? Hält sich meine Verliebtheit in diesen neuen Menschen in Grenzen, weil ich Sertralin nehme? So, wie sich meine Angst vor Konsequenzen in Grenzen hält? Liegt das alles am Sertralin oder ... habe ich mich wirklich verändert und bin aufgrund meiner geistigen Reife ruhiger geworden?
Es ist mir vieles egal und eigentlich mag ich das nicht. Allerdings sind mir auch viele Kleinigkeiten, die mich früher aufgeregt haben, egal. Vielleicht ist es auch an der Zeit, enge Freunde zu befragen, wie sie das wahrnehmen, denn sie kennen mich wesentlich besser als mein Arzt - und manchmal denke ich sogar, dass sie mich besser kennen, als ich selbst.
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