Sertralin - Tag 3 - Vormittag
Der 3. Tag beginnt sehr locker. Fast zu locker für meinen Geschmack. Ich bin fröhlich, fühle mich leicht und unbeschwert, was natürlich sehr schön ist und dennoch nicht so ganz zu mir passt. Daher sehe ich es mal als Zustand. Sowieso ist alles Zustand... Oder ein Wechsel verschiedener Zustände.
Als weitere Nebenwirkungen kann ich noch aufzählen: Niesen und Schlafbedürfnis.
Ich weiß nicht, ob ich einfach nur extrem reagiere, aber ich habe das Gefühl, dass das Zeug bei mir einfach schneller und heftiger anschlägt, als bei anderen Patienten. Ich habe auch sehr stark auf Ritalin reagiert, das ich einmal zum testen fürs Lernen genommen habe. Extrem rein und extrem raus.
Gut, ich warte ab und bin aber skeptisch, genauso wie ich skeptisch und geduldig sein sollte, wenn ich negative Zustände habe. Es kommt ja eh irgendwann ein anderer Zustand.
Sehr schön war die Erfahrung der Erkenntnis, beinahe Selbsterkenntnis heute morgen beim Lesen eines "anstößigen" Buches. Nicht dass es sich hierbei um Pornographie handele! Nein, es ist ein Buch, das mir in den letzten Tagen/Wochen viele Anstöße gab, zum Nachdenken. Wie in einem guten Gespräch. Schön auch die Erfahrung, nicht die ganze Zeit ins Grübeln zu verfallen und auch mal Situationen als 1. gegeben und 2. die äußeren Umstände als nicht so wichtig zu erachten. So bin ich bewußter bei der Sache. Auch wenn ich immernoch das Tagesgeschäft ohne Kreativität langweilig finde und viele Pausen mache, um nicht einzuschlafen... Es ist heute wesentlich einfacher als gestern noch.
So, als hätte ich eine sehr kreative Aufgabe, bei der ich mich wohl fühle und immer weiter komme und nicht hängenbleibe...
Ja, ich kenne den Zustand, in dem ich mich gerade befinde und es ist ein Zustand von Glück und Freiheit in mir selbst, von Einklang und vielem mehr.
Ich spüre, wie meine Kreativität leicht zurückkommt und zwar eine POSITIVE. Nicht nur die spielerisch-künstlerische Verarbeitung von Gefühlen in Form von klugen schriftlichen Erkenntnissen oder Musizieren, sondern eine Lösungsorientierung.
Ja und hätte ich jetzt Angst oder würde ich die in mir steckende Angst, die ich bemerke, die aber nicht stark genug wird, spüren, dann hätte ich Angst vor dem Wechsel zu einem negativen Zustand.
Was mein Kopf versteht, ich aber noch nicht verinnerlicht also erkannt habe, ist, dass es einfach dazugehört und mir keine Angst zu machen braucht... Dass es doch alles eins ist.
Weiterhin hatte ich heute morgen den Gedanken, dass die äußeren Umstände sind, ich sie annehmen kann und teilweise muss, aber immer die Möglichkeit habe, zu irgendeiner Zeit wieder nur für mich zu sein, ohne äußere Einflüsse. Und dass dies ein schönes, viel weniger beruhigendes Gefühl ist. Auch hier muss ich die Einheit von äußeren Einflüssen und meinem Leben noch verinnerlichen.
Ich und meine Schrullen :) Immer muss ich alles kommunizieren, was in meinem Kopfe vorgeht. Aber ich muss mich einfach in Geduld üben. Mehr Geduld mit mir.
Als weitere Nebenwirkungen kann ich noch aufzählen: Niesen und Schlafbedürfnis.
Ich weiß nicht, ob ich einfach nur extrem reagiere, aber ich habe das Gefühl, dass das Zeug bei mir einfach schneller und heftiger anschlägt, als bei anderen Patienten. Ich habe auch sehr stark auf Ritalin reagiert, das ich einmal zum testen fürs Lernen genommen habe. Extrem rein und extrem raus.
Gut, ich warte ab und bin aber skeptisch, genauso wie ich skeptisch und geduldig sein sollte, wenn ich negative Zustände habe. Es kommt ja eh irgendwann ein anderer Zustand.
Sehr schön war die Erfahrung der Erkenntnis, beinahe Selbsterkenntnis heute morgen beim Lesen eines "anstößigen" Buches. Nicht dass es sich hierbei um Pornographie handele! Nein, es ist ein Buch, das mir in den letzten Tagen/Wochen viele Anstöße gab, zum Nachdenken. Wie in einem guten Gespräch. Schön auch die Erfahrung, nicht die ganze Zeit ins Grübeln zu verfallen und auch mal Situationen als 1. gegeben und 2. die äußeren Umstände als nicht so wichtig zu erachten. So bin ich bewußter bei der Sache. Auch wenn ich immernoch das Tagesgeschäft ohne Kreativität langweilig finde und viele Pausen mache, um nicht einzuschlafen... Es ist heute wesentlich einfacher als gestern noch.
So, als hätte ich eine sehr kreative Aufgabe, bei der ich mich wohl fühle und immer weiter komme und nicht hängenbleibe...
Ja, ich kenne den Zustand, in dem ich mich gerade befinde und es ist ein Zustand von Glück und Freiheit in mir selbst, von Einklang und vielem mehr.
Ich spüre, wie meine Kreativität leicht zurückkommt und zwar eine POSITIVE. Nicht nur die spielerisch-künstlerische Verarbeitung von Gefühlen in Form von klugen schriftlichen Erkenntnissen oder Musizieren, sondern eine Lösungsorientierung.
Ja und hätte ich jetzt Angst oder würde ich die in mir steckende Angst, die ich bemerke, die aber nicht stark genug wird, spüren, dann hätte ich Angst vor dem Wechsel zu einem negativen Zustand.
Was mein Kopf versteht, ich aber noch nicht verinnerlicht also erkannt habe, ist, dass es einfach dazugehört und mir keine Angst zu machen braucht... Dass es doch alles eins ist.
Weiterhin hatte ich heute morgen den Gedanken, dass die äußeren Umstände sind, ich sie annehmen kann und teilweise muss, aber immer die Möglichkeit habe, zu irgendeiner Zeit wieder nur für mich zu sein, ohne äußere Einflüsse. Und dass dies ein schönes, viel weniger beruhigendes Gefühl ist. Auch hier muss ich die Einheit von äußeren Einflüssen und meinem Leben noch verinnerlichen.
Ich und meine Schrullen :) Immer muss ich alles kommunizieren, was in meinem Kopfe vorgeht. Aber ich muss mich einfach in Geduld üben. Mehr Geduld mit mir.
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