gedämpfte Depression
Ich spüre die dämpfende Wirkung. Denn im Moment bin ich depressiv. Ich weiß es, da mein Verhalten dem gleicht, wie es vorher war, wenn ich alles für sinnlos gehalten habe. Nur früher, vor der Behandlung, wäre es mir dabei richtig scheiße gegangen. Mit bösen bösen Gedanken, um die Energie in mir umzuwandeln. Jetzt bin ich gedämpft und doch lustlos. Befriedige meine menschlichen Bedürfnisse, meide Kontakt zu anderen, obwohl ich ganz genau weiß, dass dieser mich hier rausholen würde. Ich weiß auch, dass wenn ich mich zusammenreißen würde und etwas anderes tun, z B. rausgehen, dieser Zustand, der kmmen musste, denn er gehört bei mir einfach dazu, enden würde.
Es kommt weniger zur Depression, wenn ich jemanden habe, der mir durch seine Anwesenheit einen Sinn gibt. Ich frage mich... ist das denn so schlimm? Sich an jemandem festhalten wollen?
Ich bin durch meine Gedanken, die besonders morgens gut fließen, wenn ich mein Alleinsein genießen kann (ohne Ängste), darauf gekommen, dass ich immer jemanden für mich gebraucht habe und mich immer schlecht gefühlt habe, wenn ich so jemanden nicht hatte. Es lässt sich durch Freunde / Familie kompensieren, aber meine inneren Probleme waren einfach im Hintergrund, wenn ich jemanden für mich hatte.
Wenn ich Paare sehe, merke ich, dass sie auch einander brauchen. Nicht zum Überleben, aber für ihre Psyche. Für das gute Gefühl. Ist das so falsch? Das ist ein Konflikt in mir... Wenn mir Menschen sagen oder auch Bücher, ich soll doch allein sein können... Und nur wenn ich alleine sein kann... Kann ich glücklich werden?
Ich mag mich und lerne immer mehr über mich. Und dennoch vermisse ich oft andere Menschen um mich herum.
Den Kopf ausschalten, das wäre gerade sehr schön, denn die Gefühle sind gedämpft, die Gedanken aber noch da. Ich merke ein Lächeln auf meinem Gesicht aufgrund der vielen Erkenntnisse... Und ich merke, wie viel Zeit ich gerade für mich brauche - Erholung. Und ich merke, wie viel Einfluß äußerliches auf mich hat. Und ich merke, dass ich es immer besser beobachten und einordnen kann.
Meine Fragen heute: Lieben Kinder sich selbst? Wie nehmen Kinder wahr? Nehmen sie sich selbst wahr oder können sie nur das Außen beobachten und spüren, was es mit ihnen macht? Werden sie durch diese Form der Wahrnehmung geprägt und vergleichen sich selbst die ganze Zeit damit? Kann ein Kind sagen: Ich liebe mich, wie ich bin? Oder sagt es sich nur: Das und das und der und der... Das mag ich. Aber mag es sich selbst?
Und: Warum gibt es keine Verbform für Hedonismus, Egoismus, Egozentrik, Altruismus, Depression. Und zwar nicht das altruistisch SEIN oder egoistisch SEIN, denn dann könnte man gleich sagen, der andere sei ein Egoist. Aber das ist Schubladendenken. Vielmehr möchte ich Verben für den Akt, für die Handlung. Denn eine Handlung hat einen Täter, oft ein "Opfer" und ist zeitlich begrenzt, wird also von einer anderen Aktivität / Handlung abgelöst. Denn niemand ist NUR Hedonist oder NUR Altruist. Ich gehe ja nicht aufs Klo, um jemandem etwas Gutes zu tun. Es sind ja auch nur Handlungen, die die Umwelt dazu bringen, den handelnden Menschen in eine Schublade zu stecken. Heute morgen war ich z. B. am Herumhedonieren. Vor 5 Minuten habe ich noch durch die Gegend deprimisiert und jetzt bin ich gerade am philosophieren...
Es kommt weniger zur Depression, wenn ich jemanden habe, der mir durch seine Anwesenheit einen Sinn gibt. Ich frage mich... ist das denn so schlimm? Sich an jemandem festhalten wollen?
Ich bin durch meine Gedanken, die besonders morgens gut fließen, wenn ich mein Alleinsein genießen kann (ohne Ängste), darauf gekommen, dass ich immer jemanden für mich gebraucht habe und mich immer schlecht gefühlt habe, wenn ich so jemanden nicht hatte. Es lässt sich durch Freunde / Familie kompensieren, aber meine inneren Probleme waren einfach im Hintergrund, wenn ich jemanden für mich hatte.
Wenn ich Paare sehe, merke ich, dass sie auch einander brauchen. Nicht zum Überleben, aber für ihre Psyche. Für das gute Gefühl. Ist das so falsch? Das ist ein Konflikt in mir... Wenn mir Menschen sagen oder auch Bücher, ich soll doch allein sein können... Und nur wenn ich alleine sein kann... Kann ich glücklich werden?
Ich mag mich und lerne immer mehr über mich. Und dennoch vermisse ich oft andere Menschen um mich herum.
Den Kopf ausschalten, das wäre gerade sehr schön, denn die Gefühle sind gedämpft, die Gedanken aber noch da. Ich merke ein Lächeln auf meinem Gesicht aufgrund der vielen Erkenntnisse... Und ich merke, wie viel Zeit ich gerade für mich brauche - Erholung. Und ich merke, wie viel Einfluß äußerliches auf mich hat. Und ich merke, dass ich es immer besser beobachten und einordnen kann.
Meine Fragen heute: Lieben Kinder sich selbst? Wie nehmen Kinder wahr? Nehmen sie sich selbst wahr oder können sie nur das Außen beobachten und spüren, was es mit ihnen macht? Werden sie durch diese Form der Wahrnehmung geprägt und vergleichen sich selbst die ganze Zeit damit? Kann ein Kind sagen: Ich liebe mich, wie ich bin? Oder sagt es sich nur: Das und das und der und der... Das mag ich. Aber mag es sich selbst?
Und: Warum gibt es keine Verbform für Hedonismus, Egoismus, Egozentrik, Altruismus, Depression. Und zwar nicht das altruistisch SEIN oder egoistisch SEIN, denn dann könnte man gleich sagen, der andere sei ein Egoist. Aber das ist Schubladendenken. Vielmehr möchte ich Verben für den Akt, für die Handlung. Denn eine Handlung hat einen Täter, oft ein "Opfer" und ist zeitlich begrenzt, wird also von einer anderen Aktivität / Handlung abgelöst. Denn niemand ist NUR Hedonist oder NUR Altruist. Ich gehe ja nicht aufs Klo, um jemandem etwas Gutes zu tun. Es sind ja auch nur Handlungen, die die Umwelt dazu bringen, den handelnden Menschen in eine Schublade zu stecken. Heute morgen war ich z. B. am Herumhedonieren. Vor 5 Minuten habe ich noch durch die Gegend deprimisiert und jetzt bin ich gerade am philosophieren...
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