Lichtblick?

Veröffentlicht auf von Der Autorrr

Ich habe es geschafft... Ich habe es geschafft, mich aus meiner restlichen Ausbildungszeit herauszukaufen, ich muss nicht mehr zurück in die stadt, die mir 3 jahre lang das zweite "zuhause" war, sondern kann bleiben, wo ich mich wohl fühle. bei meiner freundin, im süden. Es ist so... unfassbar. Ich habe es und die Konsequenzen noch gar nicht richtig realisiert. 

Inzwischen habe ich meine Bachelorarbeit abgegeben, ein wichtiger Schritt für mich. Ich habe zwischendurch an einem schlimmen Abend eine Sertralintablette genommen und mein Darm hat sich sehr dafür bedankt, weshalb ich das Medikament direkt wieder abgesetzt habe. Die Einnahme war nicht mit dem Arzt abgesprochen und un- sowie blödsinnig. Seitdem habe ich es aber hinbekommen, glücklich zu sein. Und ich bin sehr stolz, dass ich einiges in die Hand nehme: Neue Wohnung suchen, weiteres Leben planen (das nächste Jahr), meiner Passion, der Musik, folgen, solange ich noch so "jung" bin. Und ich will anfangen, Sport zu treiben.

Diese Woche war ich das erste Mal beim American Football-Training. Ich hatte Angst, in dieser Gruppe überhaupt keinen Anschluss zu finden. Nach 2 Stunden Training hatte ich aber das Gefühl, akzeptiert zu werden mit einer gewissen, aber natürlichen, Distanz. Morgen ist das nächste Training. Ich bin sehr gespannt und habe super Lust darauf. 

Neben einem Job am PC und dem Studium würde mich das Auspowern sehr reizen. Aber es ist anstrengend und ich befürchte, dass ich bald aufgeben will... Und das will ich aber nicht. Ich will das durchziehen, so wie ich einiges in letzter Zeit durchgezogen habe.

Und ich freue mich sehr auf die WM. Ich nenne es gesunden Patriotismus, für unsere Jungs zu jubeln. Auch für Lena (Grand Prix). Das tut mir sehr gut, daher möchte ich mir das auch behalten - jubeln für andere, die mein Land vertreten.

Liebe Leser, wie ihr seht, seit ein paar Wochen / Monaten fühle ich mich sehr gut und ich hoffe so sehr, dass meine Depressionen mit meinen "Berlin-Phasen" zu tun hatten, als ich nicht daheim war. Und dass sie jetzt vorbei sind, wo ich mich selbst als mein Zuhause finde, unterstützt von Menschen, die mir sehr wichtig sind.

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D
<br /> Hi, ich leide wie du unter Depressionen und habe zu dem Thema auch einen Blog gemacht. Wenn du magst, dann besuche mich doch und schreibe einen Kommentar. Ich finde es toll, dass es dir so gut<br /> geht.<br /> <br /> <br />
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