Gedanken zu Liebe (Sucht)
Ich weiß nicht... ich denke, dass Beziehung, Liebe mit Arbeit und Eingeständnissen und Komprimissen und viel Schmerz verbunden ist. Der Preis für die schöne Zeit, die dann wann mal kommt. Dabei ist es wahrscheinlich nichtmal die Freiheit, die man aufgibt, durch die Gegend zu poppen, sondern die Freiheit, von Schmerz befreit zu sein, von Sehnsucht, die nicht sofort gestillt werden kann. Liebe ist eine Sucht, der Mensch ist der Suchtstoff. Oder viel mehr der Dealer? Der Dealer, der einem den Suchtstoff (gute Gefühle und Momente) gibt.
Wenn der Mensch der Dealer ist... Der Suchtstoff aber die guten Gefühle... Dann müsste man doch diesen Menschen beinahe austauschen können, denn auch andere Momente, die mit andere Menschen geteilt werden, können sehr schön und befriedigend sein.
Oder kann nur dieser Mensch, für den man Liebe empfindet, den Stoff geben, den man so sehr braucht? Dass der Mensch doch nicht austauschbar ist?
Und wo bleibt da der Gedanke des Gebens? Wenn ich nur den Stoff nehme, wo gebe ich ihn dann? Indem ich bin, in dem Moment mit dem anderen Menschen, denn auch er erhält durch meine Aufmerksamkeit und Offenheit etwas ganz einzigartiges. Oder sind beide in dem Moment der Liebe eins? Und daher ist Liebe der Verbundstoff zwischen Menschen, die sich nicht mehr als Einzelpersonen wahrnehmen?
Wenn ich mich nicht unterordne und den anderen auf ein Podest hieve, sondern mir dessen bewusst werde, was ich gebe... Dann ist alles ausgeglichen, solange man nichts erwartet. Denn Erwartungen haben ihre Tücken. Enttäuschung = Erwartung - Realität. Und Erwartungen sind meist irrational. Bzw. wenn man den anderen nicht kennt, kann man nur falsches erwarten. Und es ist schlecht für mich, wenn ich zu viel erwarte und es ist unfair, wenn ich zu wenig erwarte und es ist ein Schutzmechanismus, der aus einer Angst kommt, wenn ich absichtlich zu wenig erwarte, um nachher der Enttäuschung nur vorzubeugen.
Arbeit, Kompromisse, Schmerz. Kämpfen und Wollen. Geben ohne zu nehmen. Sich öffnen und verletzbar machen. Denn indem ich liebe, gebe ich etwas. Liebe ist ein Geschenk, das später, wenn die Beziehung sich "eingespielt" hat und man sich gegenseitig blind vertraut (wie in einer Familie), sehr oft und ohne darüber nachzudenken, gegeben wird. Am Anfang jedoch, wenn vieles unsicher ist, muss man seine Angst überwinden und geben, ohne zu erwarten. Wenn der andere es genauso tut und man nicht nachdenkt, sondern es einfach ist und man keine Zweifel hat (Wer liebt, zweifelt an nichts mehr oder an allem), ist es Liebe. Und Liebe hat so unterschiedliche Formen... Liebe wächst. Aber dennoch ist sie von Anfang an da. Denn Liebe ist Sympathie und die eigene Möglichkeit zu geben, ohne nachzudenken, ohne zu erwarten, was sich also "normal" anfühlt. Das Wissen (ohne darüber nachzudenken), jemanden jederzeit anrufen zu können. Oder eine SMS schreiben. Wenn wir betrunken sind, sinken die Hemmschwellen und wir denken wesentlich weniger nach, daher sind wir so "ehrlich". Und zeigen unsere Liebe (welche Form auch immer sie angenommen hat).
Du wirst es spüren, wenn es richtig ist. Und Du wirst es spüren, wenn es nicht richtig ist. Und Du wirst kämpfen können, wenn Du es willst und sehen, ob der Kampf gelingt oder nicht. Deine Angst ist Dein größter Feind.
Liebe wächst und ist deshalb wandelfähig. Sie wird an manchen Tagen stärker sein und an manchen Tagen weniger stark. Aber Liebe ist. Und Liebe fließt.
Was bedeutet das? Erstmal, dass ich zu viel grüble und Dir meine Gedanken aufzwinge. Das ist schon fast Nötigung :) Außerdem bedeutet es, dass nur Leben im Jetzt der einzig wahre und vernünftige und sichere Weg ist. Denn das Jetzt ist Realität und nicht meine Gedanken. Das sind alles nur erdachte Realitäten, die am Ende wahrscheinlich zu einer Enttäuschung führen. Wobei das Wort Enttäuschung eigentlich nicht unbedingt negativ gesehen werden muss. Es ist das Ende einer Täuschung, wobei unklar ist, ob die Täuschung positiv oder negativ war...
Die Zeit, die liebe Zeit, die einfach ist, die von uns so unkontrollierbare, maximal vielleicht messbare Zeit... Sie ist es, die alle Wunden heilt, die alle Antworten zu liefern begünstigt, die uns lehrt zu lernen, die uns hilft, zu erkennen, wer wir sind und was Liebe ist.
Wenn der Mensch der Dealer ist... Der Suchtstoff aber die guten Gefühle... Dann müsste man doch diesen Menschen beinahe austauschen können, denn auch andere Momente, die mit andere Menschen geteilt werden, können sehr schön und befriedigend sein.
Oder kann nur dieser Mensch, für den man Liebe empfindet, den Stoff geben, den man so sehr braucht? Dass der Mensch doch nicht austauschbar ist?
Und wo bleibt da der Gedanke des Gebens? Wenn ich nur den Stoff nehme, wo gebe ich ihn dann? Indem ich bin, in dem Moment mit dem anderen Menschen, denn auch er erhält durch meine Aufmerksamkeit und Offenheit etwas ganz einzigartiges. Oder sind beide in dem Moment der Liebe eins? Und daher ist Liebe der Verbundstoff zwischen Menschen, die sich nicht mehr als Einzelpersonen wahrnehmen?
Wenn ich mich nicht unterordne und den anderen auf ein Podest hieve, sondern mir dessen bewusst werde, was ich gebe... Dann ist alles ausgeglichen, solange man nichts erwartet. Denn Erwartungen haben ihre Tücken. Enttäuschung = Erwartung - Realität. Und Erwartungen sind meist irrational. Bzw. wenn man den anderen nicht kennt, kann man nur falsches erwarten. Und es ist schlecht für mich, wenn ich zu viel erwarte und es ist unfair, wenn ich zu wenig erwarte und es ist ein Schutzmechanismus, der aus einer Angst kommt, wenn ich absichtlich zu wenig erwarte, um nachher der Enttäuschung nur vorzubeugen.
Arbeit, Kompromisse, Schmerz. Kämpfen und Wollen. Geben ohne zu nehmen. Sich öffnen und verletzbar machen. Denn indem ich liebe, gebe ich etwas. Liebe ist ein Geschenk, das später, wenn die Beziehung sich "eingespielt" hat und man sich gegenseitig blind vertraut (wie in einer Familie), sehr oft und ohne darüber nachzudenken, gegeben wird. Am Anfang jedoch, wenn vieles unsicher ist, muss man seine Angst überwinden und geben, ohne zu erwarten. Wenn der andere es genauso tut und man nicht nachdenkt, sondern es einfach ist und man keine Zweifel hat (Wer liebt, zweifelt an nichts mehr oder an allem), ist es Liebe. Und Liebe hat so unterschiedliche Formen... Liebe wächst. Aber dennoch ist sie von Anfang an da. Denn Liebe ist Sympathie und die eigene Möglichkeit zu geben, ohne nachzudenken, ohne zu erwarten, was sich also "normal" anfühlt. Das Wissen (ohne darüber nachzudenken), jemanden jederzeit anrufen zu können. Oder eine SMS schreiben. Wenn wir betrunken sind, sinken die Hemmschwellen und wir denken wesentlich weniger nach, daher sind wir so "ehrlich". Und zeigen unsere Liebe (welche Form auch immer sie angenommen hat).
Du wirst es spüren, wenn es richtig ist. Und Du wirst es spüren, wenn es nicht richtig ist. Und Du wirst kämpfen können, wenn Du es willst und sehen, ob der Kampf gelingt oder nicht. Deine Angst ist Dein größter Feind.
Liebe wächst und ist deshalb wandelfähig. Sie wird an manchen Tagen stärker sein und an manchen Tagen weniger stark. Aber Liebe ist. Und Liebe fließt.
Was bedeutet das? Erstmal, dass ich zu viel grüble und Dir meine Gedanken aufzwinge. Das ist schon fast Nötigung :) Außerdem bedeutet es, dass nur Leben im Jetzt der einzig wahre und vernünftige und sichere Weg ist. Denn das Jetzt ist Realität und nicht meine Gedanken. Das sind alles nur erdachte Realitäten, die am Ende wahrscheinlich zu einer Enttäuschung führen. Wobei das Wort Enttäuschung eigentlich nicht unbedingt negativ gesehen werden muss. Es ist das Ende einer Täuschung, wobei unklar ist, ob die Täuschung positiv oder negativ war...
Die Zeit, die liebe Zeit, die einfach ist, die von uns so unkontrollierbare, maximal vielleicht messbare Zeit... Sie ist es, die alle Wunden heilt, die alle Antworten zu liefern begünstigt, die uns lehrt zu lernen, die uns hilft, zu erkennen, wer wir sind und was Liebe ist.
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