Sertralin weg, Citalopram her...

Veröffentlicht auf von Der Autorrr

Jaja... Hätte nicht anders kommen können. Ich bin seit über einer Woche in einem Loch, nachdem ich knappe 4 Wochen in einem viel zu hohen Hoch war, ein Hoch, das mich gänzlich geblendet hat und mich alles vergessen ließ. Es war ein wunderschönes Hoch, man kann da echt süchtig nach werden. Und genauso geht es mir gerade: Wie einem Liebesjunky auf Entzug. So sehr, dass ich mir wünsche, das nicht mehr erleben zu müssen, dass ich tot sein will. Aber ich bringe nicht den Mut auf, mich umzubringen. Ich kann das nicht. Und vermutlich (wenn ich wieder etwas aus dem Loch komme) bin ich zu neugierig auf die Welt.

Was mich ankotzt ist, dass meine Hochs und Tiefs so dermaßen hart sind, dass sie mein LEben bestimmen. Und dass sie scheinbar abhängig davon sind, was mein Kopf mir sagt, wie andere von mir denken. Dass ich im Grunde von der gefühlten Wertschätzung meine eigene Wertschätzung abhängig mache. Wie ein Süchtling.

Gegen meine extremen Gefühlsschwankungen werde ich ab heute Citalopram einnehmen, da das Sertralin ja nicht so ganz mein Zeug war. Ich vertrage es bisher ganz gut, aber... Eigentlich will doch kein Mensch Tabletten nehmen müssen oder? Naja, was will man tun.

Ich probiers und schau, wie es wird.

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