Wednesday, 23. november 2011 3 23 /11 /Nov. /2011 14:42

... und ich bin mir wichtig. Darum will ich mir das alles auch ersparen.

Ich passe hier nicht her. Mein Inneres wird ANDAUERND!!! von außen verletzt. Stell Dir vor, Du hast ein Kind, Du würdest nicht wollen, dass ihm etwas zustößt, oder? So geht es mir mit mir. Ich bin mir was wert und daher will ich mir das alles hier nicht antun.

Warum ist es ein Tabu, über Suizid zu sprechen, gar darüber nachzudenken? Sollte es nicht jedermanns Recht sein, zu bestimmen, wie viel er/sie zulässt? Mich belastet so viel. und das will ich nicht.

 

Und ich will nichts mehr mit denen zu tun haben, die mich verletzen. Ich halte mich an den "guten" Menschen fest und klammere und erdrücke sie wahrscheinlich schon... Auch das will ich mir eigentlich ersparen.

 

Die Welt ist ein Arschloch und das einzige, was ich als erträglich auffasse ist, eine Familie zu haben und ein geregeltes Einkommen.

 

Je mehr man sich anstrengt, je mehr man investiert, desto mehr kann man verlieren. Daher: nichts investieren, stumm sein... 

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Thursday, 21. april 2011 4 21 /04 /Apr. /2011 07:29

Ohje! Ich weiß nicht, was gerade hier so abgeht... Eiiiiiniges hat sich getan, ich versuche mal, das chronologisch aufzuzählen...

1. Mein Therapeut in Spe hat den Antrag für die Verhaltenstherapie abgeschickt, jetzt heißt es warten und hoffen, dass dieser auch angenommen wird.

2. Meine Ex (Mitbewohnerin) hat jemand neues und wir haben uns darauf geeinigt, dass sie nun wirklich ausziehen muss. Sie hat eine WG gefunden und nach einem heftigen Streit klappt das nebeneinanderherleben wieder. Es ist freundlich, teilweise auch lustig und ich werde ihr beim Umzug helfen.

3. Ich habe ihre neue auf einer Party getroffen und mit dieser geredet. Da ich schon einiges an Alkohol getrunken hatte, war ich recht emotional und habe sogar geweint, aber ich konnte ihr, denke ich, klarmachen, was die ganze Situation mit mir macht. Der Hass, den ich beiden gegenüber verspürt habe, ist dadurch sehr zurückgegangen. Dennoch kann ich mich noch überhaupt nicht für beide freuen.

4. Ich konnte weggehen mit dem Gedanken, einfach Spaß mit meinen Mädels zu haben. Kein Jagen, kein Suchen an dem Abend und dennoch hatte ich auch sexuellen Spaß.

5. Ich habe erfahren, dass eine der Damen, die bei mir übernachtet haben bei der o. g. Party mit derjenigen rumgemacht hat, in die ich mich so sehr verliebt hatte damals im Dezember / Januar. Die mir sehr das Herz gebrochen hat. Die mich schon die ganze Zeit verleugnet hat. Was mich damals aber kaum gestört hat, später sehr verletzt. Dass die rummachen - ok, sind ja alle frei. ABER: Die Herzensbrecherin hat mich scheinbar 5x verbal verleugnet. Auf die Frage hin, ob sie mit mir  mal rumgemacht habe, hat sie jeweils nein geantwortet.... Wir hatten 1 Monat lang eine sehr zärtlich-gefühlvolle Affäre. Ich bin verletzt und sehr angepisst von ihr, dass sie so kindisch und verlogen ist. Klar habe ich das in der Runde dann auch geäußert. Ich habe somit ein neues Hassobjekt und jegliche Zuneigung, die ich dieser Frau bis dato noch entgegengebracht habe, werde ich konsequent einstellen.

Ich mein: WAS SOLL DER SCHEISS?! So eine dumme... 

6. Am darauffolgenden Samstag hat mein Bruder in unserer Heimatstadt Geburtstag gefeiert. Gegen meine anfänglichen Bedenken, dass es in dem Kaff keine guten Partymöglichkeiten gibt, war es echt cool und ich habe mich sehr amüsiert. Und dann geschah das, was mir derzeit am meisten Denkarbeit verschafft: Ich habe einen Kerl kennengelernt, nett, gutaussehend, lieb... Und wir haben die Nacht miteinander verbracht. Es war aber einfach kein ONS... Für sowas bin ich nicht schäbig genug. Derzeit bin ich am abchecken, was das für ein Typ ist, ob er ein Guter ist oder ein Arsch, was er auf dem Kasten hat, wieviel er generell bereit ist, zu geben, was er über mich denkt... Für all diejenigen, die es noch nicht verstanden haben: Ich lebe seit nunmehr 11 Jahren lesbisch. Ich BIN es nicht... Ich bin bi, da bin ich mir sicher, nur hat es sich in der ganzen Zeit nie ergeben, dass ich mal mit einem Mann etwas eingegangen bin. Die Gewohnheit führt auch dazu, dass ich mich so unglaublich unsicher Männern gegenüber fühle. Bei meinen guten, männlichen Freunden und bei meinen Brüdern weiß ich, wie ich mich verhalten muss oder kann. Aber bei jemandem, dem ich auf dieser anderen Ebene begegne... Es fühlt sich alles so ganz anders an... Ich muss das echt erstmal abchecken, ohje... Ich bin verwirrt.

Ich nehme immernoch 40mg Citalopram und fühle mich damit gut eingestellt. Freunde sind derzeit der Ansicht, dass ich ein zu starkes Hoch habe, jedoch denke ich, dass die Medis auch meine Hochgefühle senken.

Insgesamt finde ich mich derzeit etwas scheiße, weil ich so unsagbar faul bin. Ich bin viel müde, schlafe immernoch zu viel und tu zu wenig für meine Ausbildung. Ich vernachlässige zu sehr meine Körperhygiene und esse zu viel (schlechtes Zeug). Wer weiß, wie sich das wandelt, wenn meine Ex dann ausgezogen ist... Ich werde dann alleine wohnen, darauf habe ich mich mit meinen Eltern verständigt.

Mit meiner Familie komme ich gerade besser zurecht. Es ist wieder weniger emotional, also so, wie ich es kenne. Das ist dann auch entlastend für mich. Ich traue mich derzeit mehr, Freunde anzurufen, auch das ist eine Entlastung. Ich verspüre den Menschen in meiner Umgebung gegenüber weniger Hass, was mich insgesamt fröhlicher stimmt.

Ich muss die ganze Situation weiter beobachten und schauen, was die Zukunft bringt, aber ich habe schon ein wenig Angst...

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Tuesday, 29. march 2011 2 29 /03 /März /2011 09:53

Was ich in den letzten Tagen erlebt habe, hat mich wirklich verletzt und mir einen erneuten Dämpfer verpasst. Die Nachricht, dass meine Ex eine Neue hat und sehr darunter leidet, sie nicht mit nach Hause bringen zu dürfen (ich kann es nicht ertragen, außerdem ist diese Wohnung einfach mein neutrales Rückzugsgebiet. Auch ich würde niemand neues hier herbringen, einfach aus Respekt), die innere und äußere Trennung von so manchem "Freund", der mich nur blockiert und meine Energie raubt... Das alles war doch ziemlich anstrengend. Außerdem stehen gerade wieder Prüfungen an und meine Motivation zu lernen ist äußerst gering.

Was ich "dagegen" am Wochenende gemacht habe, grenzt fast an kindlicher Verdrängung der Tatsachen: Ich habe gefeiert, statt zu lernen, war bei neuen Freunden, die ich noch kaum kenne und hatte göttlichen Spaß. Es war... so befreiend, so voller Freude und vor allem: ich habe mich in einem Freundeskreis gefühlt. Nicht nur ich selbst habe das gefühlt, nein, die Damen haben mich selbstverständlich als Teil ihres "Teams", ihrer "Kommune", wie sie es nannten, bezeichnet. Es war so frei und ungezwungen, für meine Seele einfach Urlaub!

Dennoch, nach 1,5 Tagen mit den zweien, die äußerst anstrengend sind, weil wir so viel gelacht haben, musste ich doch eine kleine Pause einlegen. Außerdem waren Landtagswahlen und ich wollte definitiv noch meine Stimme abgeben und eigentlich noch lernen.

Allerdings wurde ich von meiner Exex, mit der ich noch sehr gut befreundet bin, eingeladen zum Public Wahlergebnis-Viewing in der Stadt. Freunde von ihr, die ich teilweise nur vom sehen kenne, waren auch dabei. Beschwingt vom Vorabend konnte ich recht offen und fröhlich an der Gesellschaft teilnehmen. Nachdem die Tagesschau um 20 Uhr noch die Wahlergebnisse mitgeteilt hat, dachten wir, dass wir genug gefeiert haben und sind noch in eine Kneipe. Und ich hatte wieder ein wundervolles Erlebnis: Eine derer, die ich noch nicht besonders gut kannte, hat sich mit mir über meine derzeitige Lage unterhalten und ich konnte sofort ein gewisses Vertrauen fassen. Etwas, was mir in letzter Zeit sehr abhanden gekommen war. Denn ich habe gemerkt, dass ich nur authentisch bin und Situationen genießen kann, wenn ich mich öffne, mein Herz öffne, Vertrauen fasse. Wir waren auf einer Wellenlänge und es war ganz anders, aber ebenso befreiend, ungezwungen und schön, wie der verrückte Abend davor.

Als ich nach Hause gegangen bin, gegen Mitternacht, habe ich mir die Entscheidung offen gehalten, ob ich am nächsten Tag an der Prüfung teilnehme oder krank mache. Für mein Seelenheil waren meine Aktivitäten sehr viel besser geeignet als lernen alleine daheim. Daher habe ich mich entschieden, das als Therapie in einer seelisch-kranken Zeit anzusehen und die Prüfung nach hinten zu schieben und habe mir eine Krankmeldung besorgt.

Wie gesagt, es grenzt an kindlicher Verdrängung der Tatsachen, denn dieses Verhalten ist weder professionell noch vernünftig und daher kaum vertretbar. Aber es hat mir Energie gegeben, einen Frustrationspuffer aufgebaut und mir, das ist das Wichtigste, Lebensfreude geschenkt. Es fühlt sich nach dem "weg der Besserung" an. Ich schreibe diesen Eintrag deswegen gerade jetzt (ich lerne tatsächlich gerade für die Prüfung!), weil meine Ex mir mitgeteilt hat, dass sie ab morgen ihre neue besuchen wird, also wegfahren und ich hier ruhig Party machen kann. Im Endeffekt ein kleiner Angriff. Aber ich konnte es sehr rational sehen und habe nur gefragt, ob sie dann heute Abend etwas essen will. Ich koche immernoch für uns beide, sonst würde ich mich nur schlecht ernähren und ich mag kochen. Für mich ist es wichtig, zu wissen, was abgeht. Daher war noch wichtig, dass ich weiß, wann sie zurückkommt, nicht, weil ich Party machen will oder so, sondern einfach damit ich es weiß. Mein Frustrationspuffer konnte das alles gut auffangen und ich sehe dennoch einen Sinn in den kommenden Tagen, auch wenn in der Wohnung wesentlich weniger Leben und Geräusche sein werden. Alleine leben - das kann ich noch nicht. Ich werde es bald müssen, denn sie sucht eine neue Wohnung, damit wir beide endlich frei sind. Ich merke, dass ich mich hier, daheim, noch unfrei fühle und das ist kein Zustand. Wir müssen uns trennen, räumlich.

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Monday, 28. march 2011 1 28 /03 /März /2011 01:23

Wir hatten eine Zeit zusammen. Wir haben miteinander, nebeneinander und füreinander gelebt. Wir haben uns beide hingegeben, hergegeben für eine Idee, wunderschön und heikel. Haben uns beide aber auch selbst aufgegeben, um diese Idee aufrechtzuerhalten. Diese Idee der vollkommenen Schönheit, der großen, wahren Liebe mit all ihren Tücken, Hindernissen und Schwierigkeiten, mit all ihrer Schönheit, mit all Deiner Schönheit.

Es ist vorbei. Schon lange war es vorbei, ohne dass wir es bemerkt haben. Es schlich sich einfach still und heimlich ein, das Böse, das Große Übel, die Feindseligkeit, das Unschöne. Jede für sich hat es gemerkt, aber keine hat es begriffen. Außenstehende dachten, sie wüssten es, wir glaubten es nicht, ich wollte es nicht wahrhaben. Ich wollte so sehr an der Idee festhalten, an Dir festhalten, dass es wehtat. Meine Hände haben Schrammen, meine Füße Blasen, meine Seele ist verletzt, mein Herz beinah gebrochen - Und Du zeigst mir, dass es Dir nichts ausmacht.

Ich leide, litt schon lange, wollte aber nicht die Notbremse ziehen. Fühlte mich von Dir unverstanden bis verachtet, litt so sehr und weinte, doch Du hast es nicht bemerkt.

Nun ist es vorbei, schon lange war es vorbei, ohne dass wir uns es eingestehen wollten. Ich zog die Notbremse, ja, ich habe sie gezogen, mit aller Kraft und Herzblut. Mein Herz zerriss in tausend Stücke, als ich es tat und noch immer sind die Wunden nicht verheilt. Nein, es kommen mehr dazu und ich komme zu dem Schluss, dass nur ein echtes Ende wirkliche Heilung bringt.

Der Stoff, der Dich krank macht - von dem solltest Du Dich fernhalten. Ich hoffe, dass ich irgendwann immun gegen Dich bin.

Es ist schwierig, denn ich fühle mich Dir noch so nahe, dass ich Deine Nähe spüren möchte. Aber Du kannst sie mir nicht geben. Im Gegenteil, Du hast Dein Herz neu verschenkt und für mich ist kein Raum mehr. Ich sehnte mich so sehr nach Dir, es kam nichts mehr. Entliebt war ich wohl. 

Ein Ende - das ist das einzige, was noch helfen kann, dass zumindest mein Herz gesundet, meine Psyche heilt, mein Leben neu beginnen kann. Ob ich Dich vermissen werde?

Würdest Du das lesen, Du würdest brechen vor Kitsch, aber das ist die Sprache meines Herzens, das so lange stumm geschrien hat.

von Der Autorrr - veröffentlicht in: Gedanken
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Saturday, 26. march 2011 6 26 /03 /März /2011 15:39

Ich weiß nicht, was es ist, aber meine Stimmung schwankt so sehr wieder in den letzten Tagen. Die Neue meiner Ex .... diese Sache macht mich fertig und ich will sie nicht mehr in meiner Wohnung haben. 

Doch die Vorstellung, ganz alleine hier zu sein, macht mir auch Angst. Ich will so oft gar nicht mehr sein. Ich wünsche mir, dass alles vorbei ist. Ich habe Zukunftsängste, bin davon überzeugt, dass das Leben sinnlos ist und befürchte, dass es mir in jedem Job so gehen wird, wie damals in Berlin.

Mein Therapeut möchte die Beantragung stellen, geht von einer rezidivierenden Depression aus und auch davon, dass vieles in meiner Kindheit wurzelt.

Ich hab mit ihm einen Kontrakt, dass ich mich nicht umbringen werde, aber gerade letzte Woche war es schwierig, mich innerlich nicht komplett aufzugeben. Am Ende hab ich es auch nicht mehr geschafft, den Abend ohne Alkohol zu verbringe. Ich wollte mich wegbeamen, abschießen, flüchten. Habe es aber nicht übertrieben.

Das Leben.... was bietet es mir denn? Wo ist denn der Sinn in meinem Leben? Wenn ich es nicht mit jemandem teile? Wenn ich für niemanden da sein kann? Und nein, Freunde können das nicht ersetzen, nur kurzzeitig für den Moment. ach mann...

Werde wohl wieder schlafen gehn jetzt...

von Der Autorrr - veröffentlicht in: Gedanken
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